Ecuador – Land und Leute

Kultur & Geschichte

Auf dieser Reise begegnen Ihnen an vielen Orten die Spuren der indigenen Völker, die schon lange vor der Eroberung durch die Spanier große Gebiete Ecuadors bewohnten.

Die Geschichte Ecuadors beginnt im 15. Jahrhundert, als mehrere unabhängige Völker von den Inkas vertrieben wurden. Zwischen 1530 und 1820 war Ecuador eine spanische Kolonie. Nach einem heftigen Unabhängigkeitskrieg erlangte Ecuador 1830 endlich die Unabhängigkeit. Industrialisierung und ein Exportboom von Kakao beschleunigten die Wirtschaft des Landes. Seit 1973 bestimmt die Erdöl-Produktion die wirtschaftliche und politische Stabilität des Landes mit.

Landkarte Ecuador

Natur & Landschaft

Man kann es überall nachlesen: Ecuador ist ein Land mit beeindruckender Artenvielfalt und atemberaubenden Landschaften: die Anden, Bergpanoramen, Wander- und Klettermöglichkeiten, malerische Strände, tropische Mangrovenwälder, Nationalparks, schneebedeckte Vulkane und tropische Regenwälder.

Und nicht zu vergessen – die 1.000 km vor der Küste des Landes liegenden Galapagosinseln, die bis 1832 mehr oder weniger unbewohnt waren und dann von Ecuador annektiert wurden.

Aber kein noch so interessanter Bericht kann das eigene Erleben vor Ort ersetzen. Können Sie sich vorstellen, wie es wäre, wenn Sie zum Baden gehen und sich in Ihrer Nähe mehrere Seelöwen ebenfalls vom Felsen träge ins Wasser begeben? Wie werden Sie sich fühlen, wenn Sie dem ersten Rieseninsekt gegenüberstehen oder wenn Ihnen sehr freundliche Indigos stolz eine Spezialität anbieten, diese sich als gebratene oder gar noch lebende Baummade entpuppt?

In Ecuador gibt es insgesamt 11 Nationalparks (Parque Nacional) und 4 biologische Reservate (Reserva Biológica).

In diesen Parks können Sie wandern, Tiere beobachten  und die Natur genießen. In einigen befinden sich ebenfalls archäologische Stätten zur indigenen Kultur.

Phantastische Tierwelt

Was denken Sie, welche Tierarten kommen in Ecuador nicht vor?

Wenn Sie jetzt spontan an Pinguine gedacht haben … man glaubt es kaum, aber auch die kommen quasi zum Wellness-Urlaub auf die Galapagosinseln.

Es gibt in Ecuador über 360 Säugetierarten, 1.600 Vogelarten und 400 Reptilienarten. Einer Menge Land- und Meeresechsen werden Sie zum Beispiel auf den Galapagosinseln auf jeden Fall begegnen. Mit den Pinguinen können Sie um die Wette schwimmen. 

Haie und Wasserschildkröten betrachten Sie beim Schnorcheln von der Wasseroberfläche aus. Nehmen Sie bei Landausflügen auf jeden Fall ein Fernglas mit, um außergewöhnliche Vögel oder Reptilien aus der Ferne zu betrachten.

Entspannung

Ecuador bietet hervorragende Strände an der Pazifikküste, den Nationalpark Cayambe-Coca und die schönsten Thermalquellen finden Sie in  Papallacta. 

Der kleinen Ort Termas von Papallacta ist berühmt für seine heißen Quellen. Hier können Sie herrlich wandern und danach ein ausgiebiges Bad unter freiem Himmel genießen. Es gibt mehrere Wanderwege, die je nach Ausdauer im Cayambe-Coca-Nationalpark starten oder direkt bei den Thermen von Papallacta.

Vielleicht beginnen Sie Ihren Urlaub mit 2 bis 3 Tagen Wellness zum Akklimatisieren, dann folgt der abenteuerliche Teil Ihrer Ecuadorreise und vor dem Abflug genießen Sie noch 3 bis 5 Tage Strandurlaub?

Action & Abenteuer

In Ecuador gibt es über 50 Vulkane, von denen knapp ein Drittel als aktiv eingestuft wird. Ein noch aktiver Vulkan der Cordillera Occidental ist der 4778 Meter hohe Guagua Pichincha östlich von Quito.

Noch höher ist der Chimborazo mit knapp 6.300 Metern. Aber hier wird die Luft schon dünner.

Über den aktiven Vulkan Cotopaxi wandert man vorsichtshalber nicht, dessen Anblick genießt man mit genügend Sicherheitsabstand und lauscht seinem Grollen. Ein wahrhaft schauriges Erlebnis.

Sicherheit

Wir sind in engem Austausch mit unserem Reisebüro in Quito, mit Freunden, deren Angehörigen und auch mit lokalen Guides, die das ganze Land bereisen.

Wir können versichern, dass wir während unserer eigenen jährlich durchgeführten Reisen durch Ecuador bisher keine gefährlichen Situationen erlebt haben. Wir verhalten uns dort aber natürlich ähnlich vorausschauend, wie wir es auch in Deutschland tun – auch in Großstädten wie zum Beispiel Hamburg, Berlin, Köln oder München gibt es Gegenden, in denen man nachts nicht allein herumlaufen sollte.

Sie reisen überwiegend in Begleitung eines Guides oder Chauffeurs. Die Stadtführung in Quito wird seit Jahren von Polizisten der Abteilung Tourismus begleitet. Wir meiden selbstverständlich bestimmte Orte, wie zum Beispiel den Grenzübergang zu Kolumbien.

Weitere Information zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.