Strand, Amazonas, Galapagos oder Großstadt – alles in Ecuador ist bunt, historisch, indigen oder einfach nur ganz anders als bei uns.
Cuenca ist eine der schönsten Kolonialstädte Ecuadors, die drittgrößte Stadt des Landes nach Guayaquil und Quito und ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Sie hat außerdem den Titel „Kunst- und Kulturzentrum Lateinamerikas“.
In Cuenca verbinden sich verschiedene europäische Einflüsse mit indigenen Kulturen.
In der Nähe gibt es Thermalquellen, für diejenigen, die nach Entspannung suchen. Alternativ wäre die Besichtigung einer Panamahut-Fabrik eine Empfehlung. Oder Sie planen einfach beides ein, wenn Sie Cuenca besuchen.

Während Ihres Urlaubes in Ecuador sollte auf keinen Fall eine Reise zu den Galápagos-Inseln fehlen.
Seit 1978 gehören die Inseln zum UNESCO-Weltnaturerbe und gelten als Biosphärenreservat. Es gibt strenge Einreiseregeln. Sie dürfen nicht einmal mit Apfel im Gepäck auf die Inseln einreisen!
Charles Darwin hat die Inseln 1835 besucht. Die Ergebnisse seiner Forschungen veröffentlichte er 1859 in seinem Hauptwerk „Die Entstehung der Arten“. Es gibt auf den Galápagos-Inseln etliche Tier- und Pflanzenarten, die Sie nirgendwo sonst auf der Welt sehen können, weil sie nur dort, also endemisch vorkommen.
Zum Beispiel werden Sie am Flughafen von Galápagos-Landleguanen begrüßt, auf der Strecke zum Hafen sehen Sie Galápagos-Riesenschildkröten und im Hafenbecken schwimmen die Galápagos-Seelöwen im Wasser. Und auch den Darwinfinken werden Sie während Ihres Aufenthalts auf den Galápagos-Inseln sicherlich begegnen.
Mit Abstand das Highlight jeder Ecuador-Reise: Tiere, Tiere, Tiere – auf dem Wasser, unter Wasser, auf dem Land – versteckt oder zu groß, um unauffällig zu sein.

Ein absolutes Muss für Strandliebhaber. Hier sind sämtliche Wassersportarten im Angebot.
Im Amazonas-Tiefland finden Sie eine unglaubliche Artenvielfalt von tropischen Pflanzen und Tieren. Im Verhältnis zu seiner Fläche ist Ecuador das Land mit der größten Artenvielfalt der Welt.
Im Amazonasgebiet übernachten Sie in gut ausgestatteten Lodges mit Moskitonetzen vor den Fenstern, damit die Insekten, die hier etwas größer sind als bei uns, nicht ins Zimmer kommen. Das Zirpen und Summen, Kreischen und Quaken in der Nacht zu hören ist einzigartig und faszinierend.
Das Klima im ecuadorianischen Regenwald ist ganzjährig heiß bis warm. Trotzdem sollten Sie hier unbedingt langärmlige T-Shirts oder Blusen und lange Hosen tragen.
Für eine Wanderung im Amazonasgebiet (Tages- und Nachtwanderungen) werden üblicherweise von den Lodges Gummistiefel in den gängigen Größen angeboten, so dass Sie nicht unbedingt Ihre eigenen mitbringen müssen. Sicher ist sicher, man weiß nie, auf was man tritt oder wer Ihnen gerade in den Fuß beißen möchte.
Zudem werden Kanutouren bei Tag und bei Nacht in fast allen Lodges angeboten. Eine Stirnlampe sollten Sie unbedingt mitbringen. Und da das Licht die Mücken anzieht, wäre ein Moskitohut gut.
Sie erhalten von uns vor Ihrer Reise eine Auflistung darüber, was Sie mitnehmen sollten und was dabei unbedingt erforderlich beziehungsweise „nice to have“ ist.
Wer möchte, kann auch mit dem lokalen Guide auf Einladung indigene Familien besuchen, die in der Nähe einiger Lodges leben und sich sehr freuen, wenn so außergewöhnlicher Besuch vorbeikommt. Es kann passieren, dass Ihnen noch lebende Baummaden als Begrüßungssnack angeboten werden. Natürlich könnten Sie diese aus Höflichkeit essen – Sie können jedoch auch sagen, dass unsere europäischen Mägen diese Art von Nahrung leider nicht vertragen.
Im Hafen, von dem aus Sie mit dem Schnellboot in das Amazonasgebiet hineinfahren, gibt es etliche Grillstationen mit aufgespießten Maden. Essen Sie sie also lieber gut durchgebraten von der Grillstation. Sie schmecken wie krosses Hähnchenfleisch. Man muss nur das Kopfkino ausschalten.
Wer dann doch lieber Schokolade mag, kann in seiner Lodge mit dem Koch ins Lager oder zur nächsten Kakaopflanze im Garten hinter der Küche gehen, eine Kakaofrucht vom Baum holen, die Kakaobohnen herausholen, schälen und rösten. Dann wird die geröstete Bohne gemahlen, mit Milch und Zucker aufgekocht und über frische Früchte aus dem Garten gegossen. Ein Genuss.
In Hamburg haben wir zum Beispiel diverse Kaffeeröstereien, wo man auch Kakaobohnen kaufen kann. Seitdem ich zum ersten mal in Ecuador war, habe ich immer eine Tüte Kakaobohnen zuhause.
Guayaquil an der Pazifikküste ist eine Hafenstadt und die größte und bevölkerungsreichste Stadt Ecuadors. Außerdem ist Guayaquil das wichtigstes Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes und gleichzeitig eines der wichtigsten Wirtschaftszentren Südamerikas.
Der Flughafen von Guayaquil stellt zudem ein Drehkreuz für internationale Flüge sowie sämtliche Flüge auf die Galápagos-Inseln dar.

Große Teile von Quito liegen in einem Kessel. Aber die Altstadt liegt in 2.700 Metern Höhe auf einem Berg mit Blick auf die umliegenden Vulkane. Auch Klöster, Kirchen und besonders schöne Plätze befinden sich in der Altstadt. Man verbringt in Quito viel Zeit damit, um den Berg hinauf und den Berg hinunter von einer Seite auf die andere zu fahren.
Die gesamte Altstadt von Quito wurde von der Unesco 1978 als Weltkulturerbe anerkannt. Der Unterschied zwischen der historischen Altstadt und dem modernen Quito ist gravierend.
Wir empfehlen mindestens 2 Übernachtungen in Quito, um auch einen kleinen Teil der Umgebung zu erkunden und zum Beispiel den Mittelpunkt der Erde (Mittat del Mundo) zu besuchen.
Hierbei handelt es sich um ein großes Ausstellungsgelände mit einem Monument mit Weltkugel und einer gelben Linie, auf der man unbedingt stehen und ein Foto machen muss, weil man sich angeblich auf der Äquatorlinie befindet – so glaubte es Charles Marie de La Condamine bei einer französischen Expedition im Jahr 1736.
Er dachte, er hätte als erster Europäer die genaue Position des Äquators bestimmt. Mit den heutigen Messmöglichkeiten hat sich jedoch herausgestellt, dass die wirkliche Äquatorlinie 240 Meter weiter entfernt liegt.
Aber machten Sie trotzdem das Foto. Es macht Spaß und Sie könnten die kleinen Details zuhause beim Erzählen von Ihrer Reise ja auch verschweigen.

Papallacta ist berühmt für seine heißen Quellen, die die schönsten in Ecuador sein sollen. Hier können Sie herrlich wandern und danach ein ausgiebiges Bad unter freiem Himmel genießen.
Es gibt mehrere Wanderwege zur Auswahl. Erfahrene Wanderer starten schon im Cayambe-Coca-Nationalpark, Anfänger lieber direkt bei den Thermen von Papallacta.

San Pedro de Riobamba ist eine Stadt in den Anden, die im Jahr 1797 nach einem verheerenden Erdbeben 15 Kilometer entfernt von ihrem ursprünglichen Standort wieder aufgebaut wurde, weswegen Sie hier weniger beeindruckende Kolonialbauten sehen werden als anderswo in Ecuador.
Aber Riobamba hat anderes zu bieten.
Sie können dort wandern oder bergsteigen und dabei wunderbare Aussichten genießen, denn in der Nähe befinden sich einige Vulkane, die bekanntesten sind Chimborazo und Carihuairazo.
Der Chimborazo ist mit 6310 Metern Höhe der höchste Berg Ecuadors, einer der höchsten Vulkane der Erde und sein Gipfel ist der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernte Ort auf der Erdoberfläche und somit der höchste Punkt der Erde?
Riobamba ist die drittgrößte Stadt des Landes, die von den Einheimischen wegen der dortigen angenehmen Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius „Friobamba“ genannt wird – „frio“ heißt „Kälte“ auf Spanisch.

Die Stadt Baños liegt am aktiven Vulkan Tungurahua und ist Ausgangspunkt für Wanderungen in der immergrünen Umgebung zu kleinen und großen Wasserfällen mit großartigen Schluchten.
Wenn Sie ohne große Mühe den atemberaubenden Wasserfall „Pailón del Diablo“ sehen möchten, empfehlen wir, dass Sie sich für den kürzesten Wanderweg vom Stadtzentrum Baños aus entscheiden.
Für eine ausgedehnte Wanderung bietet sich der längste Wanderweg von „Ruta de las Cascadas“ nach „Cascada Machay“ an.

Der Cotopaxi ist mit fast 6.000 Metern der zweithöchste Berg Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt.
Flora und Fauna des Cotopaxi-Nationalparks sind einzigartig.
Erkunden Sie die historische Hacienda San Agustín und erleben Sie die faszinierende Kultur der Andenbewohner hautnah.

Die Hauptstadt ist für viele Ecuador-Reisende der erste Berührungspunkt mit dem Land.
Die Geschichte Quitos beginnt ca. 1500 v. Chr. Der Name der Stadt geht der Legende nach zurück auf einen Häuptling namens Quitumbe, Stammvater der Quitu.
Quito begann als Handelsplatz und war von strategischer Bedeutung, da sich hier andine Völker mit den Quijos des Amazonastieflandes und den westlich der Anden lebenden Yumbo trafen.
Es folgte eine spannende Geschichte mit vielen großen Stammesvätern und Eroberern wie die Inka und später die Spanier und letztendlich die Unabhängkeit.
Quito bietet viele koloniale Sehenswürdigkeiten. Ursprünglich auf den Ruinen einer alten Inka-Stadt erbaut, findet man in Quito eine faszinierende Architektur, tolle Restaurants, gemütliche Cafés und interessante Museen.
Inmitten der Anden gelegen und von mächtigen Bergen umgeben, ist Quitos Hauptattraktion die Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und mit zahlreichen Kolonialgebäuden, Geschichte und Monumenten gefüllt ist. Anders als viele historische Zentren ist dies ein gut genutzter Teil der Stadt mit belebten Plätzen und Straßen.
Ein wirklich krasser Gegensatz ist das moderne Quito.
Die koloniale Architektur ist am besten an und in den alten katholischen Kirchen zu sehen, wie zum Beispiel dem Kloster San Francisco, La Compañía und dem Kloster Santo Domingo. Die Basílica del Voto Nacional ist ebenfalls ein Muss. Sie ist die größte neugotische Basilika Südamerikas und man kann bis zur Spitze des hohen Turms klettern, wo Sie ein herrlicher Ausblick erwartet.
Wander- und Spaziermöglichkeiten gibt es auf verschiedenen Wegen rund um die Stadt. Der nächstgelegene Vulkan ist der Pichincha, mit einer Seilbahn erreichbar. Hier gibt es eine fantastische Aussicht über die Stadt.
In der Stadt selbst findet man den Metropolitano Guanguiltagua Park, der einer der größten Stadtparks in Südamerika ist. Ein toller Ort, um tagsüber zu entspannen und dem Großstadtrubel zu entfliehen.